25 Jahre Landesakademie gefeiert

Schneeberger: „Landesakademie als Katalysator für Bildung und Forschung in Niederösterreich"

Auf 25 Jahre Engagement in und für Niederösterreich blickte die Landesakademie heute bei ihrer 25-Jahr-Feier im Forum der NÖ Versicherung zurück. In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gratulierte Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger zu diesem Jubiläum. „Die Landesakademie kann eine tolle Bilanz als Katalysator für eigenständige Bildung und Forschung im Land Niederösterreich ziehen", so Schneeberger. Dank der Landesakademie als Wegbereiter sei es möglich, sich im eigenen Land im tertiären Bereich Bildung anzueignen. Durch die Entstehung der Fachhochschulen in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Krems und St. Pölten habe sich im Bundesland Niederösterreich enormes bewegt. Besonders hob Schneeberger auch die Technopol-Achse Wiener Neustadt-Wieselburg-Tulln-Krems und die „Leuchtturmprojekte" Donau-Universität Krems, ISTA Klosterneuburg und MedAustron in Wiener Neustadt, hervor. „Wir wollen ein Land der Patente und Heimat der Talente sein. Wir müssen daher nicht nur fördern, sondern auch fordern", so Schneeberger.

Einen Rück- und Ausblick gab Geschäftsführer Dr. Christian Milota in seiner Rede. Drei Visionen habe die Landesakademie. Vision eins, die Etablierung von Lehrgängen universitären Charakters, wurde mit der Eröffnung der Donau-Universität Krems erfüllt. Vision zwei ist die Landesakademie zur Zukunftsakademie weiterzuentwickeln. „Stolz können wir auf die vergangenen 25 Jahre zurückblicken. Ich bin überzeugt, dass die Landesakademie mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Themen und Inhalte auch in Zukunft eine entscheidende Rolle im Land Niederösterreich einnehmen wird." Vision drei der Landesakademie ist der Weg zum Talente-Kompetenzzentrum des Landes Niederösterreich. Schirmherr für das Talentehaus, das im Herbst 2013 mit der Ausbildungsrichtung „MINT" für (hoch-)begabte Kinder und Jugendliche seine Pforten öffnet, ist der Humangenetiker Univ.Prof. Dr. Markus Hengstschläger. Seiner Ansicht nach hat „jedes Kind ein Talent, das das Licht der Bildung hervorbringt". Die beste Antwort auf die unbekannten Fragen der Zukunft sei „Individualität".